Smartphone in der Hand, deine Leute um dich herum, vor euch der Eingang der Schloßkirche am Hauptgebäude der Universität – eine Hofkapelle von 1779, die heute so beiläufig zwischen Hörsälen und Fahrradständern liegt, dass halb Bonn täglich daran vorbeiläuft, ohne hinzusehen. Hier beginnt eure Schnitzeljagd Bonn: ohne Reiseleiterin, ohne Schirmchen, ohne Zeitplan. Ihr seid die Spürnasen. Vor euch liegen rund 3,2 Kilometer durch eine Stadt, die ihre besten Geschichten nicht auf Schautafeln stellt, sondern in Innenhöfen, Grundrissen und Baumreihen versteckt. Wer am Hofgarten in die eine Richtung geht, läuft in eine barocke Sichtachse hinein, die zwei Schlösser miteinander verknüpft. Wer die andere wählt, landet in Gassen, die im April rosa überwölbt sind. Beides ist Bonn, beides zu Fuß erreichbar. Zwölf Aufgaben ziehen euch von Station zu Station, und dazwischen passiert das Eigentliche: Ihr legt den Kopf in den Nacken, entziffert eine Inschrift, streitet euch freundschaftlich über eine Jahreszahl, die vorher keiner von euch kannte. Am Ende kennt ihr eine Stadt, die weit mehr zu bieten hat, als ihr Ruf als frühere Hauptstadt vermuten lässt.
Ihr ladet die myCityHunt-App auf euer eigenes Smartphone, löst das Ticket ein und öffnet die Lobby. Ein QR-Code auf dem Display sammelt die Runde ein – jeder scannt, jeder ist dabei. Dann geht es an die Rollen, und da wird es lustig: Mehr als fünfzig stehen bereit, und jede bringt eigene Bonus-Aufgaben mit. Der Detektiv knobelt, der Fotograf jagt das beste Motiv, das Trivia-Ass kassiert die Wissensfragen, der Athlet muss sich bewegen. Das GPS zeigt euch die Richtung zur nächsten Station, den Weg dorthin sucht ihr selbst – durch die Altstadtgassen, über den Marktplatz oder am Rheinufer entlang, ganz wie ihr mögt. Vor Ort wartet eine Frage mit vier Antwortmöglichkeiten. Zwei gestaffelte Hinweise könnt ihr freiwillig aufdecken, sie kosten allerdings Punkte. Wissensfragen, Fotoaufgaben und Aktivaufgaben wechseln sich ab, und sämtliche Bilder landen hinterher in einer privaten Galerie, die nur eurer Gruppe gehört. Ihr startet, wann es euch passt, und macht Pause, wo es euch gefällt. Wer die meisten Punkte sammelt, steht oben im Highscore. Wer einfach einen guten Tag wollte, gewinnt ohnehin.
Bonn sind zwei Städte auf engstem Raum. Die eine ist kurfürstlich, rosa gestrichen, symmetrisch durchgeplant und riecht nach Buchsbaum. Die andere ist Republik: Sitzungssäle, Villen am Wasser, Behördenbeton der Nachkriegsjahre. Auf eurer Runde springt ihr mehrfach zwischen beiden hin und her, und kein einziges Mal braucht ihr dafür einen Bus.
Ihr steht vor einem Bau, dessen Ursprung tiefer reicht als seine Türme. Unter dem Bonner Münster haben Archäologen eine spätantike Grabkammer freigelegt, angelegt auf einem römischen Gräberfeld – lange bevor irgendjemand hier an Gewölbe dachte. Urkundlich erscheint eine Kirche an dieser Stelle in den Jahren 691/692, benannt nach Cassius und Florentius, die bis heute Stadtpatrone sind. Wenn ihr auf dem Münsterplatz den Kopf hebt, steht ihr über anderthalb Jahrtausenden Bonner Alltag.
Am südlichen Ende der Kastanienallee überrascht euch das Poppelsdorfer Schloss mit einem Grundriss, den kein zweiter Barockbau in Deutschland hat: ein Quadrat außen, ein runder Arkadenhof innen. Tretet durch das Tor, und die Fassade läuft im Kreis um euch herum. Der Bauherr sah das nie – Kurfürst Joseph Clemens starb 1723, die Baustelle lag danach still, und erst sein Neffe Clemens August ließ Jahre später weiterbauen. Fertig wurde das Haus 1740.
Die übrigen Anker eurer Schnitzeljagd Bonn sammelt ihr unterwegs ein: das Beethoven-Haus in der Bonngasse, die Villa Hammerschmidt am Rheinufer, von 1950 bis 1994 erster Amtssitz des Bundespräsidenten und seither sein zweiter, und das Frauenmuseum in der Altstadt. Das Dazwischen gehört euch.
Als das Beethoven-Denkmal am 12. August 1845 auf dem Münsterplatz enthüllt wurde, verfolgten König Friedrich Wilhelm IV. und die englische Königin Victoria die Zeremonie von einem Balkon am Platz – und blickten zunächst auf die Rückseite der Figur. Bezahlt war das Denkmal übrigens erst, nachdem Franz Liszt die fehlende Summe aus eigener Tasche zugeschossen hatte.
Die schönste Bonner Rettungsgeschichte hängt an einem schmalen Haus in der Bonngasse. Im Erdgeschoss von Beethovens Geburtshaus wurde 1873 eine Gaststätte eröffnet, 1887 kam im Hof eine Bier- und Konzerthalle dazu. Als das Gebäude 1888 unter den Hammer kam, winkte die Stadt ab. Zwölf kunstsinnige Bonner Bürger taten sich daraufhin zusammen, gründeten im Februar 1889 einen Verein, kauften das Haus und machten 1893 ein Museum daraus. Ohne diesen Alleingang stünde dort heute vermutlich ein Neubau.
Auch das rosa Frühlingswunder der Altstadt war nie als Attraktion gedacht. Ende der 1980er-Jahre pflanzte die Stadt im Zuge einer Sanierung rund 300 japanische Blütenkirschen in ein graues Handwerkerviertel – eine städtebauliche Maßnahme, mehr nicht. Heute reisen Menschen aus aller Welt für zwei Wochen Blütendach in der Heerstraße an. Ein paar Straßen weiter eröffnete Marianne Pitzen mit einer Gruppe Mitstreiterinnen am 2. Mai 1981 das Frauenmuseum – das erste seiner Art weltweit, inzwischen mit weit über 700 Ausstellungen. Und die Kastanien der Poppelsdorfer Allee stehen dort, weil ein Kurfürst 1718 seinen Plan für einen Kanal verwarf; die doppelte Baumreihe entlang der Sichtachse ließ erst sein Nachfolger ab 1745 anlegen, als Rosskastanien noch als exotisch galten. Klassische Stadtführungen Bonn erzählen solche Geschichten am Straßenrand; eure Schnitzeljagd in Bonn überlässt euch das Tempo, und im Kopf bleibt der Stoff, weil ihr selbst darauf gekommen seid.
Für den Junggesellenabschied taugt das Format, weil die Gruppe in Bewegung bleibt und trotzdem niemand verloren geht: Die Runde endet in Laufweite der Altstadtkneipen, wo der Abend ohne Umsteigen weitergeht. Für einen Geburtstag unter Erwachsenen ist es die entspannte Variante zum Restauranttisch – ihr redet, lacht und habt am Ende gemeinsame Fotos statt Smalltalk. Beim Teambuilding zeigt sich schnell, wer strukturiert und wer intuitiv arbeitet; Teams aus dem Bundesviertel schaffen die Strecke gut in einer langen Mittagspause. Familien profitieren vom kurzen, ebenen Weg und von den Grünflächen am Rand: Hofgarten und der Weiher vor dem Poppelsdorfer Schloss sind ideale Verschnaufpunkte, wenn kleinere Kinder mitlaufen. Und wer nur ein Wochenende in der Stadt hat, bekommt mit diesem Stadtspiel Bonn in wenigen Stunden mehr Orientierung als mit jedem Faltplan – der Hauptbahnhof liegt nur ein paar Minuten vom Start entfernt, ihr könnt also direkt nach der Ankunft loslegen. Als Stadtrallye Bonn für Gruppen funktioniert die Tour zu zweit genauso wie mit mehreren Teams, die gegeneinander antreten.
An der Sterntorbrücke braut das Brauhaus Bönnsch sein eigenes obergäriges Bier im Haus – naturtrüb, ungefiltert und ausgeschenkt in einem eigenen Glas mit Griffmulden für die Finger, das es so nirgends sonst gibt. Bonn hat damit seine eigene Antwort auf das Kölsch der Nachbarstadt, und die Küche dazu ist rheinisch-deftig. Wer nach der Runde ohnehin Richtung Altstadt geht, kommt fast zwangsläufig daran vorbei.
Am Ende steht ihr wieder dort, wo alles losging, an der Schloßkirche zwischen Hörsälen und Fahrradständern – nur seht ihr die Stadt jetzt anders. Was Bonn in Innenhöfen, Grundrissen und Baumreihen versteckt hatte, habt ihr euch selbst herausgeholt: den runden Hof im Poppelsdorfer Schloss, die Grabkammer unter dem Bonner Münster, das gerettete Haus in der Bonngasse. Eine digitale Schnitzeljagd Bonn liefert kein Wissen frei Haus, sie legt Spuren aus. Loslaufen, hinsehen, kombinieren, weitergehen – und irgendwann merkt ihr, dass ihr die Wege längst ohne Karte findet. Nehmt euch den Nachmittag, nehmt eure Leute mit und lasst euch von dieser Stadt zeigen, was sie sonst niemandem zeigt.
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Aus unserer langjährigen Erfahrung kennen wir die besonderen Anforderungen, die sich bei der Planung eines Teamevents in Bonn ergeben. Mit dem myCityHunt Teamevent in Bonn haben wir daher ein Paket speziell für Firmenkunden entwickelt. Dieses erweitert unsere bewährten Touren um eine Reihe von Vorteilen, die unsere Schnitzeljagden zum perfekten Teambuilding Event in Bonn machen.
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Ja. Die Schnitzeljagd von myCityHunt startet am Eingang der Schlosskirche und führt als Rundweg über rund 3,2 Kilometer durch die Innenstadt, vorbei am Bonner Münster, am Beethoven-Denkmal und am Beethoven-Haus. Gespielt wird mit der myCityHunt App auf dem eigenen Smartphone, ohne festen Termin und ohne Anmeldung.
Die Aufgaben verbinden Suchen, Beobachten und Fotografieren, sodass Kinder aktiv beteiligt sind statt nur zuzuhören. Die Wege in der Innenstadt sind kurz, Tempo und Pausen bestimmt die Gruppe selbst.
Kostenlose Varianten kursieren als PDF zum Selbstausdrucken. Dafür müsst ihr Route, Rätsel und Lösungen selbst vorbereiten. Die Tour von myCityHunt ist kostenpflichtig, dafür ist alles fertig: GPS-Navigation, eigene Rollen für jedes Teammitglied, Aufgaben mit Punktewertung und eine private Fotogalerie nach dem Spiel.
Etwa zweieinhalb Stunden, die Strecke misst rund 3,2 Kilometer. Pausen sind jederzeit möglich und verlängern die Zeit entsprechend. Ihr könnt die Tour unterbrechen und später fortsetzen.
Die Tour kostet ab € 12,99 pro Person. Abgerechnet wird personengenau nach Teilnehmerzahl, es gibt also keinen Pauschalpreis für die Gruppe. Gutscheine sind ab Kaufdatum drei Jahre gültig und lassen sich für eine frei wählbare Stadt und Tour einlösen.
Ja. Größere Gruppen teilen sich in mehrere Teams auf und treten gegeneinander an – die Ergebnisse lassen sich direkt nach dem Spiel vergleichen. Abgerechnet wird personengenau nach Teilnehmerzahl. Für Firmenkunden gibt es eigene Konditionen.
Schnitzeljagd und Stadtrallye bezeichnen meist dasselbe Format: eine Rätseltour durch die Stadt. Beim Geocaching sucht ihr dagegen versteckte Behälter nach Koordinaten. Bei der Schnitzeljagd bleibt die sichtbare Stadt das Spielfeld – Gebäude, Plätze und Inschriften liefern die Hinweise.