Smartphone in der Hand, deine Leute um dich herum, unter euren Sohlen das Pflaster vom Obermarkt — und irgendwo unter diesem Platz liegt der Grund, warum es diese Stadt überhaupt gibt. 1168 stieß man bei Christiansdorf auf Silbererz, und was danach losbrach, heißt in Sachsen bis heute das Erste Berggeschrey. So beginnt eine Schnitzeljagd Freiberg: nicht hinter einem Schirmchen und einer Reiseleiterin her, sondern mit dir als Spürnase. Schau dich einmal in Ruhe um. Die spätgotischen Bürgerhäuser rings um den Markt stehen dichter und stolzer, als eine Stadt dieser Größe es eigentlich rechtfertigt — sie sind mit Silbergeld bezahlt. Freiberg trägt seinen Reichtum nämlich nicht auf dem Ärmel, sondern im Untergrund und in den Details: in einem Portal, das einen Stadtbrand überlebt hat, in Porzellanglocken über eurem Kopf, in einem Schloss, das jahrhundertelang als Kornlager diente. Diese Stadt versteckt ihre besten Geschichten. Ihr geht sie holen — Gasse für Gasse, Rätsel für Rätsel, mit offenen Augen und einem Blick, der plötzlich Fassaden liest.
Ihr braucht nichts als eure eigenen Smartphones. App myCityHunt laden, Ticket einlösen, in der Lobby den QR-Code eures Gastgebers scannen — schon steht die Gruppe. Dann geht es an die Rollenverteilung, und die entscheidet mehr, als ihr denkt: Aus 54 Rollen sucht sich jeder eine aus, und jede bringt eigene Bonus-Aufgaben mit. Der Detektiv knobelt, der Fotograf jagt das beste Motiv, das Trivia-Ass kassiert die Wissensfragen, der Athlet holt Punkte, wo andere nur zuschauen. Danach zeigt euch das GPS die Richtung, den Weg durch die Freiberger Gassen sucht ihr selbst. Zehn Aufgaben warten: Wissensfragen mit vier Antwortoptionen, Fotoaufgaben, Aktivaufgaben. Zu jedem Rätsel liegen zwei gestaffelte Hinweise bereit — freiwillig, und sie kosten Punkte. Ihr startet, wann ihr wollt, und legt Pausen ein, wo es euch gefällt. Alle Bilder landen hinterher in einer privaten Galerie eurer Gruppe. Die höchste Punktzahl führt die Wertung an. Wer lieber nur gebummelt hat, nimmt trotzdem etwas mit.
Freiberg ist zwei Städte in einer. Die eine ist mittelalterlich, eng und aus Stein gebaut, mit Straßenzügen, in denen die spätgotischen Bürgerhäuser noch geschlossen beieinanderstehen. Die andere ist eine Universitätsstadt voller Studierender, in der über Erzchemie und Rohstoffe geredet wird wie anderswo über Fußball. Beide teilen sich dieselben Straßen, und eure Schnitzeljagd in Freiberg führt euch quer durch dieses Nebeneinander.
Ihr steht vor der Goldenen Pforte, einem Sandsteinportal aus der Zeit um 1230, dicht besetzt mit Figuren, deren Gewandfalten nach achthundert Jahren noch fallen, als wäre der Stein weich. 1484 fraß ein Stadtbrand die Kirche fast vollständig auf. Dieses Portal blieb stehen. Die Freiberger bauten drum herum eine spätgotische Hallenkirche neu und weihten sie 1512 ein — der Freiberger Dom ist damit ein Bauwerk, das sich sein ältestes Stück selbst gerettet hat. Drinnen wächst die Tulpenkanzel von 1505 wie eine Pflanze aus dem Boden.
Ein paar hundert Meter weiter kippt die Epoche. Schloss Freudenstein wurde zwischen 1566 und 1577 unter Kurfürst August zur Vierflügelanlage der sächsischen Renaissance umgebaut, von Baumeister Hans Irmisch. Danach folgte der unglamouröseste Karriereweg, den ein Schloss nehmen kann: Es wurde Kornhaus und blieb es bis 1979. Heute liegt hinter den Mauern die terra mineralia mit über 3.500 Mineralen, Edelsteinen und Meteoriten. Der Freibergsdorfer Hammer und der Obermarkt setzen die Reihe fort — und das Dazwischen gehört euch.
Im Turm des Rathauses am Obermarkt hängt ein Glockenspiel aus zwölf Meissner Porzellanglocken, gebaut von einer Meissner Turmuhren-Werkstatt und 1986 zur 800-Jahr-Feier der Stadt eingebaut. Täglich um 11.15 und 16.15 Uhr spielt es „Glück auf, der Steiger kommt". Wenn ihr zur rechten Zeit auf dem Platz steht, bleibt einfach stehen und hört zu.
Wer Freiberg nur für ein hübsches Städtchen am Rand des Erzgebirges hält, verpasst das Beste. 1765 gründete Sachsen hier eine Bergakademie — die älteste montanwissenschaftliche Hochschule der Welt, die es bis heute gibt. Wer dort saß, ist erstaunlich: Der junge Alexander von Humboldt studierte 1791/92 in Freiberg, ein paar Jahre später kam der Dichter Novalis. Beide hörten bei demselben Mann, dem Mineralogen Abraham Gottlob Werner, dessen Ruf ganz Europa nach Sachsen zog. Ein Romantiker, der Gestein bestimmen lernte: Das ist Freiberg in einem Satz.
Im Dom ließ ein anderer junger Mann sein Meisterstück zurück. Gottfried Silbermann baute dort zwischen 1710 und 1714 seine erste große Orgel — der Anfang einer Werkstatt, deren Instrumente heute in halb Sachsen stehen. Wusstest du zum Beispiel, dass der Dom nie Bischofssitz war? Den Titel führt er trotzdem, weil die Stadt reich und selbstbewusst genug war, ihn sich zu nehmen.
Und dann ist da noch das Eisen. Im Ortsteil Freibergsdorf entstand um 1600 ein Hammerwerk, angetrieben von einem oberschlächtigen Holzwasserrad; die Schmiede arbeitete bis 1974, also 367 Jahre nach ihrer ersten urkundlichen Erwähnung. Der Silberbergbau selbst endete 1913, der Erzbergbau 1969 — nach rund acht Jahrhunderten. Seit 2019 gehört die Montanregion Erzgebirge zum UNESCO-Welterbe — und während klassische Stadtführungen Freiberg euch das alles erzählen, sucht ihr es beim Stadtspiel Freiberg selbst zusammen. Das bleibt anders hängen.
Für einen Junggesellenabschied ist die Rollenwahl das halbe Programm: Wer sich zum Detektiv erklärt, muss abends liefern, und die Fotoaufgaben schreiben die Sprüche für den Rest des Wochenendes von allein. Danach ist es von der Altstadt nicht weit bis zum ersten Freiberger Pils. Für einen Geburtstag unter Erwachsenen spricht der geringe Aufwand: kein Termin mit einem Guide, keine Mindestgruppe, jeder kommt mit dem eigenen Handy und ihr startet, sobald der Letzte da ist. Beim Teambuilding zeigt sich schnell, wer in einer fremden Gasse die Richtung behält und wer die Details sieht — in einer Universitätsstadt, in der auch sonst gern gemeinsam geknobelt wird, funktioniert das erstaunlich gut. Mit der Familie spielt die kompakte Altstadt ihre Stärke aus: kurze Wege, viel Pflaster statt Verkehr, und Kinder lesen die Karte meistens schneller als die Erwachsenen. Und wer auf einer Städtereise durch Sachsen einen Zwischenstopp einlegt, sieht bei einer Schnitzeljagd Freiberg in der eigenen Gruppe deutlich mehr als bei einem Rundgang um den Markt — eine Stadtrallye Freiberg ist die schnellste Art, eine fremde Altstadt wirklich kennenzulernen.
In der Körnerstraße 2 steht der Brauhof, 1850 als „Commun-Brau- und Malzhaus nebst Schanklokal zu Freiberg" errichtet. Rund 150 Jahre lang wurde auf dem Gelände Freiberger Bier gebraut und ausgeschenkt; heute gibt es dort deftige Küche, Haxe und das Freiberger Pils vom Fass — in Pilsener Brauart übrigens seit 1863.
Am Ende steht ihr wieder da, wo es losging: am Obermarkt, zwischen den spätgotischen Häusern und dem Brunnendenkmal für Otto den Reichen, das die Stadt ihrem Gründer 1897 hinstellte. Nur schaut ihr jetzt anders. Ihr wisst, welches Portal am Freiberger Dom den Brand überlebt hat, warum ein Renaissanceschloss nach Korn roch und wann die Porzellanglocken über euch spielen. Die Stadt hat ihre Geschichten hergegeben, eine nach der anderen, weil ihr danach gesucht habt. Ladet die App, sammelt eure Leute, schaut auf die Uhr des Rathausturms — und lauft los. Eine digitale Schnitzeljagd Freiberg beginnt genau hier, mit dem ersten Blick nach oben.
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Aus unserer langjährigen Erfahrung kennen wir die besonderen Anforderungen, die sich bei der Planung eines Teamevents in Freiberg ergeben. Mit dem myCityHunt Teamevent in Freiberg haben wir daher ein Paket speziell für Firmenkunden entwickelt. Dieses erweitert unsere bewährten Touren um eine Reihe von Vorteilen, die unsere Schnitzeljagden zum perfekten Teambuilding Event in Freiberg machen.
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Ja. Die Schnitzeljagd von myCityHunt startet am Obermarkt und führt als Rundweg über rund 2,5 Kilometer durch die Altstadt, vorbei am Freiberger Dom mit der Goldenen Pforte, an der Stadtkirche St. Petri, am Stadt- und Bergbaumuseum und am Schloss Freudenstein mit der Terra mineralia. Gespielt wird mit der myCityHunt App auf dem eigenen Smartphone, ohne festen Termin und ohne Anmeldung.
Die Aufgaben verbinden Suchen, Beobachten und Fotografieren, sodass Kinder aktiv beteiligt sind statt nur zuzuhören. Die Mineraliensammlung und das Bergbaumuseum liegen beide an der Route, die Wege dazwischen sind kurz.
Kostenlose Varianten kursieren als PDF zum Selbstausdrucken. Dafür müsst ihr Route, Rätsel und Lösungen selbst vorbereiten. Die Tour von myCityHunt ist kostenpflichtig, dafür ist alles fertig: GPS-Navigation, eigene Rollen für jedes Teammitglied, Aufgaben mit Punktewertung und eine private Fotogalerie nach dem Spiel.
Etwa zweieinhalb Stunden, die Strecke misst rund 2,5 Kilometer. Pausen sind jederzeit möglich und verlängern die Zeit entsprechend. Ihr könnt die Tour unterbrechen und später fortsetzen.
Die Tour kostet ab € 12,99 pro Person. Abgerechnet wird personengenau nach Teilnehmerzahl, es gibt also keinen Pauschalpreis für die Gruppe. Gutscheine sind ab Kaufdatum drei Jahre gültig und lassen sich für eine frei wählbare Stadt und Tour einlösen.
Ja. Größere Gruppen teilen sich in mehrere Teams auf und treten gegeneinander an – die Ergebnisse lassen sich direkt nach dem Spiel vergleichen. Abgerechnet wird personengenau nach Teilnehmerzahl. Für Firmenkunden gibt es eigene Konditionen.
Schnitzeljagd und Stadtrallye bezeichnen meist dasselbe Format: eine Rätseltour durch die Stadt. Beim Geocaching sucht ihr dagegen versteckte Behälter nach Koordinaten. Bei der Schnitzeljagd bleibt die sichtbare Stadt das Spielfeld – Gebäude, Plätze und Inschriften liefern die Hinweise.