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St. Peter und Paul
Marburg

St. Peter und Paul Marburg

St. Peter und Paul

St. Peter und Paul in Marburg ist ein beeindruckendes Beispiel moderner Kirchenarchitektur und erhebt sich stolz im Zentrum von Marburg, Deutschland. Vor Ort bekannt als St. Peter und Paul, dient diese Kirche nicht nur als Ort des Gebets, sondern auch als Zeugnis der innovativen Ideen ihrer Entstehungszeit. Eingebettet zwischen den Hörsälen der Universität und dem lebhaften Erwin-Piscator-Haus, spielt die Kirche eine zentrale Rolle im lebendigen, studentisch geprägten Leben Marburgs.

Die historische Entwicklung von St. Peter und Paul in Marburg

Die Idee für eine zweite katholische Kirche in Marburg entstand bereits im frühen 20. Jahrhundert, als die katholische Gemeinde stark wuchs. Ursprüngliche Pläne wurden durch die wirtschaftlichen Schwierigkeiten des Ersten Weltkriegs und die anschließende Inflation vereitelt, doch nach dem Zweiten Weltkrieg lebte der Traum wieder auf. Der Zustrom von Vertriebenen und die wachsende katholische Bevölkerung machten den Bau einer neuen Kirche notwendig.

Der Bau begann 1957 unter der Leitung der Stuttgarter Architekten Otto Linder und Erwin Lenz. Ihr Entwurf, der sich mutig von traditionellen Stilen abwandte, setzte auf Modernismus mit einer kubistischen Form und einem separaten Glockenturm. Die Fertigstellung der Kirche im Jahr 1959 markierte einen neuen Abschnitt für die katholische Gemeinschaft Marburgs.

Architektonische Wunderwerke

Die Architektur von St. Peter und Paul in Marburg ist eine harmonische Mischung aus Beton, Glas und traditionellem Buntsandstein, die eine Struktur schafft, die sowohl modern als auch zeitlos ist. Die kubistische Form der Kirche besteht aus einer großen rechteckigen Halle, ergänzt durch ein Seitenschiff, das von vier runden Säulen getragen wird. Die Fassade zeigt einen auffälligen Kontrast zwischen der lichtdurchfluteten Südwand und der massiven Nordwand aus rotem Sandstein.

Das Äußere der Kirche wird von einem 42 Meter hohen Glockenturm dominiert, der an ein italienisches Campanile erinnert. Dieser Turm, geschmückt mit einem Kupferhahn, ist ein Wahrzeichen für sich und verbindet die Kirche mit der umliegenden Stadtlandschaft. Der Einsatz von warmem, rotem Sandstein schafft eine visuelle Verbindung zur nahegelegenen historischen Marburger Burg.

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Das Innere von St. Peter und Paul in Marburg

Beim Betreten von St. Peter und Paul in Marburg werden Besucher von einem offenen, luftigen Raum empfangen. Die indirekte Beleuchtung, die durch geschickt platzierte Fenster erreicht wird, schafft eine mystische Atmosphäre. Das Innere der Kirche ist ein Spiel der Kontraste, von der lebendigen Glasbetonwand von Rudolf Haegele bis zur schlichten, schmucklosen Steinwand auf der Nordseite.

Der zentrale Punkt des Innenraums ist der erhöhte Chorraum, dominiert von einer sieben Meter hohen Bronzeskulptur des auferstandenen Christus von Hermann Tomada. Der Altar und das Ambo, gefertigt aus poliertem Muschelkalkstein, tragen zur friedlichen und kontemplativen Atmosphäre der Kirche bei.

Eine reiche Vielfalt an Kunst und Symbolik

Die Kirche ist ein Schatz an künstlerischen und symbolischen Elementen. Die Marien-Säule, aus weißem Sandstein von Heinrich Söller gehauen, zeigt die Jungfrau Maria mit dem Christuskind und verkörpert Themen wie Familie und Glauben. Die Sakramente werden mit einem Tabernakel gefeiert, der mit Kristallen und Rosenquarz von Johannes Schönert verziert ist.

Die Kirche ehrt auch historische Persönlichkeiten, wie den Jesuitenpater Rupert Mayer, mit einem eigenen Altar. Der Kreuzweg, ein fortlaufendes Relief von Heinrich Söller, enthält eine bewegende Szene, in der die heilige Elisabeth die Armen speist, was das Engagement der Kirche für soziale Gerechtigkeit unterstreicht.

Die Krypta und ihre Geheimnisse

Unter dem Hauptaltar befindet sich die Krypta, die der heiligen Elisabeth gewidmet ist. Dieser heilige Raum wird von vier Säulen getragen, die die Evangelisten symbolisieren, und beherbergt Reliquien des heiligen Bonifatius und der heiligen Flora. Die Fenster der Krypta, gestaltet von Rudolf Haegele, erzählen das Leben und Wirken der heiligen Elisabeth durch lebendige Glasfenster.

Ein lebendiges Erbe

St. Peter und Paul in Marburg ist mehr als nur eine Kirche; sie ist ein lebendiges Erbe von Glauben, Kunst und Gemeinschaft. Ihr modernes Design und ihre reiche Geschichte machen sie zu einem Muss für jeden, der Marburg erkundet. Ob ihr von ihrer architektonischen Schönheit, ihren künstlerischen Schätzen oder ihrer spirituellen Bedeutung angezogen werdet, St. Peter und Paul in Marburg bietet einen einzigartigen Einblick in das Herz dieser historischen Stadt.

Abschließend steht St. Peter und Paul in Marburg als Leuchtturm moderner Architektur und als Zeugnis für die Widerstandskraft und den Glauben ihrer Gemeinschaft. Ihre Mauern hallen wider von den Geschichten derer, die sie erbaut haben und derer, die darin beten, und machen sie zu einem unverzichtbaren Ziel für Besucher von Marburg.

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